LEAD Technologies Inc. V1.01

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Kategorie: Entwicklung

VonManfred Lescovs

Ryanair stationiert zweite Maschine in Memmingen

Basis am Allgäuer Flughafen auf der Erfolgsspur

                                                                            

Die irische Fluggesellschaft Ryanair wird mit Beginn des Sommerflugplans 2019 ein zweites Flugzeug in Memmingen stationieren.

Über „ein vorgezogenes Weihnachtsgeschenk“, freute sich Flughafen Geschäftsführer Ralf Schmid, der vor Kurzem den zehnmillionsten Passagier in der nunmehr über elfjährigen Geschichte von Bayerns drittem Verkehrsflughafen begrüßen konnte. „Das ist auch eine Bestätigung unserer vertrauensvollen Zusammenarbeit“, erklärte er. „Ryanair kann sich auf uns – und wir können uns auf Ryanair verlassen.“

Mit Memmingen hatte die Fluggesellschaft im September letzten Jahres ihre zehnte Basis in Deutschland eröffnet und im Winter 18/19 sechs neue Strecken etabliert, die für einen weiteren Wachstumsschub am Flughafen sorgten. Nun soll die zweite Maschine ab 31. März 2019 auch dazu beitragen, bestehende Strecken auszubauen. So kann man im kommenden Sommer sechs Mal wöchentlich nach Palma de Mallorca fliegen. Obendrein sorgt sie für angenehmere Flugzeiten, da viele Ziele nun zuerst ab Memmingen angeflogen werden und die Passagiere mehr Zeit vor Ort genießen können. Fest steht auch, dass sich die Zahl der vor Ort stationierten Ryanair-Mitarbeiter von bisher 35 annähernd verdoppeln wird.

Nachdem der Flughafen Memmingen bereits im September die Millionen-Grenze bei den Passagierzahlen erreichen konnte, rechnet man für das Jahr 2018 mit einem deutlichen Wachstum und einem Jahresziel von 1,4 Millionen Fluggästen. Dazu leistet auch der aktuelle und attraktive Winterflugplan mit zahlreichen neuen Zielen seinen Beitrag. So bietet Ryanair Marrakesch, Lemberg, Brindisi, Banja Luka und Edinburgh, Wizz Air fliegt ab Memmingen erstmals nach Pristina im Kosovo und nach Chişinău, die Hauptstadt Moldawiens. Zudem steht die Verbindung Memmingen-Moskau wieder fünf Mal pro Woche auf dem Flugplan der russischen Airline Pobeda.

Weitere Informationen unter www.allgaeu-airport.de

VonManfred Lescovs

10 Millionster Fluggast am Flughafen Memmingen

Memmingen Airport News

Presse Info  6.12. 18

Zehn Millionen Passagiere am Flughafen Memmingen

Neue Rekordmarke seit Beginn der zivilen Luftfahrt

„Ja ist denn schon Weihnachten?“ Diese bekannte Frage drängte sich Petra und Hans-Gerd Hörauf heute Mittag am Flughafen Memmingen auf, als das Ehepaar die Ryanair- Maschine aus London Stansted verließ. Aber es warteten weder das Christkind noch der Nikolaus an diesem 6. Dezember mit Geschenken auf.

Vielmehr überreichte Flughafen Geschäftsführer Ralf Schmid dem verdutzten Ehepaar aus Rieden im Allgäu einen Fluggutschein von Ryanair und einen Geschenkkorb. Der Grund: Petra Hörauf (63) ist der zehnmillionste Fluggast des Memminger Airports seit dessen Neustart als ziviler Flughafen im Jahr 2007. Das Ehepaar ist erst vor drei Monaten aus Nordrhein-Westfalen ins Allgäu gezogen und nutzte erstmals den Flughafen Memmingen für einen Städtetrip nach London. Der Premiere sollen, so versicherten die beiden Neu- Rentner, weitere Flüge ab Memmingen folgen.

„Zehn Millionen Fluggäste sind zehn Millionen Argumente für Bayerns dritten Verkehrsflughafen“, betonte Ralf Schmid vor Ort. „Wir freuen uns sehr, dass wir an dieser stolzen Zahl einen erheblichen Anteil haben“, erklärte auch Lisa Maria Rumpf, die bei Ryanair Verkauf und Marketing in Deutschland, Österreich und der Schweiz verantwortet. Denn mit rund 5,9 Millionen Passagieren führt Ryanair, seit 2009 in Memmingen präsent, die Liste an. Auf den weiteren Plätzen finden sich mit 2,2 Millionen Wizz Air, die seit Jahren ihr Osteuropa-Angebot ständig ausbaut, und TUIfly, jene Fluggesellschaft, die zum Start des Memminger Airports mit einem breit gefächerten Angebot überraschte und dann später ihr Geschäftsmodell änderte, was zu einem Rückzug aus Memmingen führte. Auch bei der Zahl der Starts und Landungen liegt Ryanair vor Wizz Air und TUIfly. Auf Platz vier rangiert die Luftwaffe der Bundeswehr.

Unter den beliebtesten Zielen, die in den letzten elf Jahren ab und nach Memmingen angesteuert wurden, liegt London an der Spitze, gefolgt von Dublin und Palma de Mallorca. Auf den weiteren Plätzen finden sich aus den Zeiten, als innerdeutsche Flugziele noch möglich waren, Berlin sowie Kiew, Porto und Alicante. In die nunmehr über elfjährige Geschichte der zivilen Luftfahrt in Memmingen ging auch der 15. September letzten Jahres ein. Damals wurden mit 7.050 Passagieren so viele Fluggäste abgefertigt wie nie zuvor. Den Rekord als Tag mit den meisten Flugbewegungen hält der 22. September 2007, als 201 Starts und Landungen gezählt wurden.

Mit großem Andrang wird auch wieder an den bevorstehenden Weihnachtsfeiertagen gerechnet. Ryanair und Wizz Air haben Zusatzflüge nach Palermo, Porto, Alicante, Malaga und Teneriffa sowie nach Tuzla, Varna, Sibiu, Belgrad und Kiew ausgelegt, die bereits weitgehend ausgebucht sind.

Weitere Informationen unter www.allgaeu-airport.de

Glückwünsche für den zehnmillionsten Passagier in Memmingen. Flughafen Geschäftsführer Ralf Schmid (links) und Vertriebsleiter Marcel Schütz (rechts) beglückwünschten Petra und Hans-Gerd Hörauf.

Bild: Flughafen Memmingen

VonManfred Lescovs

Wegen Ausbau geschlossen

Memmingen Airport News

Presse Info 14. 11. 18

Wegen Ausbau geschlossen

Airport Memmingen stellt im nächsten Jahr vom 17. bis 30. September den Flugbetrieb komplett ein

Wenn im nächsten Jahr die sommerlichen Schulferien enden, kehrt auch im Terminal des Flughafen Memmingen ungewohnte Ruhe ein: Denn um den geplanten Ausbau der Start- und Landebahn zeitnah zu verwirklichen, wird der komplette Flugbetrieb in der Zeit vom 17. bis einschließlich 30. September 2019 eingestellt.

Intensive Beratungen und Berechnungen haben nun den ursprünglichen Plan, während des laufenden Flugbetriebs die Start- und Landebahn von 30 auf 45 Meter zu verbreitern und alle Arbeiten nachts durchzuführen, Makulatur werden lassen. „Wir haben uns die Entscheidung nicht leicht gemacht, sind aber nun zu dem Ergebnis gekommen, die Asphaltierungsarbeiten der Start- und Landebahn innerhalb von 14 Tagen durchzuziehen“, betont Flughafen Geschäftsführer Ralf Schmid. Dafür habe es gewichtige Gründe gegeben. So hätte zum einen die Qualität der Arbeiten durch die ständigen Unterbrechungen gelitten, zum anderen wäre auch der Zeitplan ins Wanken geraten. „Nun können die Baumaßnahmen“, so Schmid, „an einem Stück und aus einem Guss erfolgen.“ Nicht zuletzt hätten auch Auflagen der Behörden, die tagsüber zur Sicherheit des Flugbetriebs umfangreiche Abdeckungen der nachts erfolgten Erdarbeiten verlangten, zu dieser Entscheidung geführt. Mitden betroffenen Fluggesellschaften wurden bereits Gespräche geführt. Auch Geschäfts- und Charterflüge können währenddessen nicht durchgeführt werden.

Zurzeit laufen die Planungen und vorbereitenden Maßnahmen für den Ausbau des Flughafens auf Hochtouren. Neben der Sanierung und Verbreiterung der Start- und Landebahn wird auch das Landesystem erneuert. Außerdem werden die Gepäckhalle erweitert, Vorfeldflächen vergrößert und ein Regenrückhaltebecken gebaut. Mit einem Abschluss der gesamten Arbeiten ist im Jahr 2020 zu rechnen.

Weitere Informationen unter www.allgaeu-airport.de

VonManfred Lescovs

Spatenstich am Flughafen

 

Jetzt geht es bald los. Mit dem heutigen Spatenstich läutete der Flughafen Memmingen den Start des Flughafenausbaus ein. Neben der Verbreiterung der Startbahn soll auch die Befeuerungsanlage erweitert werden. Auch die Gepäckhalle muss aufgrund der stark steigenden Fluggastzahlen erweitert werden. “Mit einer Steigerung um über 30% und den zu erwartenden 1,4 Millionen Fluggästen dieses Jahr ist eine Erweiterung dringend notwendig. Und mit dem Ausbau erreichen wir Internationalen Standard”, so Ralf Schmid Geschäftsführer des Flughafens.

Viel Lob gab es für die Kommunen, die Kommunalpolitik und vor allem auch den Gesellschaftern aus der hiesigen Wirtschaft für Ihr Engagement und die Vision eines Allgäu Airports, die es geschafft haben, den Flughafen Memmingen zum drittwichtigsten Flughafen in Bayern zu machen, so Ministerpräsident Dr.Markus Söder.

Auch wenn der Umbau teurer wird als zunächst geplant, betonte Ministerpräsident Dr.Markus Söder immer wieder dass das Bayerische Ministerium hinter dem Flughafen steht und eine Erhöhung des Zuschusses zugesagt hat, da der Airport sich zu einer wichtigen Größe in Bayern und vor allem im Allgäu etabliert hat und nach den letzten Statistiken der Region ca.240 Millionen Einnahmen beschert.

 

Bild und Text: Manfred Lescovs

VonManfred Lescovs

Bayerns Ministerpräsident kommt zum Spatenstich

 

Memmingen Airport News

Presse Info 20.09.18

Bayerns Ministerpräsident kommt zum Spatenstich

Am 5. Oktober startet Markus Söder am Flughafen Memmingen offiziell den Ausbau

Der Spatenstich erfolgt durch einen hochrangigen Besucher: Denn am 5. Oktober wird Bayerns Ministerpräsident Markus Söder am Flughafen Memmingen zur Schaufel greifen und gemeinsam mit weiteren Ehrengästen symbolisch die Ausbauarbeiten starten.

Im Mittelpunkt des geplanten Ausbaus stehen die Sanierung und Verbreiterung (von 30 auf 45 Meter) der Start- und Landebahn, die Erneuerung der Flughafenbefeuerung, die Optimierung des Instrumentenlandesystems sowie eine Erweiterung der Gepäckhalle. „Der geplante Besuch des Ministerpräsidenten ist nicht nur eine große Ehre für uns“, betont Flughafen Geschäftsführer Ralf Schmid. „Er zeigt auch, dass unser Projekt landesweit große Wertschätzung erfährt.“

Derzeit laufen alle Vorbereitungen für den Ausbau auf Hochtouren. Nach der Vergabe der Tiefbau- und Elektrotechnik-Arbeiten erfolgen nun vorbereitende Maßnahmen in diesen Bereichen. Sanierung und Verbreiterung der Start- und Landebahn beginnen im Frühjahr 2019. Mit einem Abschluss der gesamten Arbeiten ist im Jahr 2020 zu rechnen.

Weitere Informationen unter www.allgaeu-airport.de

 

Quelle: Flughafen Memmingen

 

 

VonManfred Lescovs

Das neueste Flugziel heißt Tel Aviv

Ab 29. Oktober mit Ryanair von Memmingen nach Israel

In den Anfangsjahren des Flughafen Memmingen war sie schon einmal ein beliebtes Reiseziel, nun kehrt sie wieder zurück auf den Flugplan: Die israelische Metropole Tel Aviv wird ab 29.Oktober zwei Mal pro Woche mit Ryanair von Memmingen angeflogen.

Tel Aviv, Israel.

Das stets spannende Reiseland Israel bringt die neue Nonstop-Verbindung von Ryanair nach Tel Aviv allen Fluggästen aus Süddeutschland und den angrenzenden Ländern ein gutes Stück näher. Tel Aviv lockt mit jugendlich-lässigem Ambiente, mit viel Sonne, Strand und Party. Die im Bauhaus-Stil errichtete Weiße Stadt, die weltweit größte Siedlung dieser Art, ist seit 2003 UNESCO-Weltkulturerbe. Das nur eine Fahrtstunde entfernte Jerusalem bietet hingegen ein Kontrastprogramm aus Tradition und Geschichte. Klassische Israel-Rundreisen beinhalten meist die Besichtigung von Jerusalem, Besuche der Geburtskirche und Geburtsgrotte in Bethlehem, sie führen an den See Genezareth und
ans Tote Meer.

„Tel Aviv ist ein weiteres Highlight in unserem neuen Winterflugplan“, betont Marcel Schütz, Vertriebsleiter des Flughafen Memmingen. „Es ist das achte neue Ziel, das wir präsentieren können.“ So bietet Ryanair neben Tel Aviv auch Marrakesch, Lemberg, Brindisi, Banja Luka und Edinburgh,

Wizz Air fliegt ab Memmingen erstmals nach Pristina im Kosovo und nach Chişinău, Hauptstadt Moldawiens.

Geflogen wird von Memmingen nach Tel Aviv ab 29. Oktober jeweils am Montag und am Freitag. Abflugzeit in Memmingen ist um 6.05 Uhr, Ankunft in Tel Aviv um 11.10 Uhr. Der Rückflug startet um 12 Uhr und erreicht Memmingen um 15.05 Uhr.
Alle neuen Flüge sind bereits buchbar.

Weitere Informationen unter www.allgaeu-airport.de

 

Quelle: Flughafen Memmingen

VonManfred Lescovs

Flughafen Memmingen: Die Million ist schon geschafft

Passagierzahlen legten heuer bereits um 33 Prozent zu

Im letzten Jahr dauerte es bis zum 4. November, nun ist die Hürde bereits zwei Monate früher geschafft: Am heutigen Mittwoch (5.9.) konnte am Flughafen Memmingen der millionste Passagier verzeichnet werden. Alle Zeichen stehen auf Wachstum. In den ersten acht Monaten dieses Jahres stiegen die Fluggast-Zahlen um 33 Prozent.

Am Mittwoch herrschte am Flughafen Memmingen doppelter Grund zur Freude: Vor genau einem Jahr startete Ryanair mit seiner Basis in Memmingen und stationierte ein Flugzeug vor Ort – was wiederum direkte Auswirkungen auf das zweite Ereignis hat: Früher als erwartet wurde die Millionen-Grenze gestern genommen. Denn Bayerns dritter Verkehrsflughafen befindet sich weiterhin im Steigflug und konnte dank neuer Ziele und großer Nachfrage der Fluggäste heuer bereits 33 Prozent zulegen. „Es geht weiter stetig bergauf“, freut sich Flughafen Geschäftsführer Ralf Schmid. „Vor allem unsere beiden großen Partner Ryanair und Wizz Air sorgen mit attraktiven Flugzielen und Preisen für große Nachfrage. Auch unsere Ferienfluggesellschaften wie Fly Egypt, Corendon und Peoples tragen zum Wachstum bei.“ Dies zeigte sich auch während der nun zu Ende gehenden Sommerferien. Rund 230.000 Passagiere sind hier in den letzten sechs Wochen gestartet und gelandet. Ein Plus gegenüber dem Vorjahreszeitraum von 32 Prozent. „Unser

Jahresziel von 1,4 Millionen Passagieren rückt damit in greifbare Nähe“, betont Schmid.

Dazu beitragen wird auch der attraktive Winterflugplan, der Ende Oktober in Kraft tritt. Zu den bereits bestehenden Verbindungen gesellen sich zahlreiche neue Ziele: So bietet Ryanair Marrakesch, Lemberg, Brindisi, Banja Luka und Edinburgh, Wizz Air fliegt ab Memmingen erstmals nach Pristina im Kosovo und nach Chişinău, die Hauptstadt Moldawiens. Zudem steht die Verbindung Memmingen-Moskau wieder fünf Mal pro Woche auf dem Flugplan der russischen Airline Pobeda.

Wer an und über Weihnachten nach und ab Memmingen fliegen möchte, sollte bald buchen. Denn die Nachfrage ist so groß, dass Ryanair und Wizz Air bereits jetzt Zusatzflüge nach Palermo, Porto, Alicante, Malaga und Teneriffa sowie nach Tuzla, Varna, Sibiu, Belgrad und Kiew eingeplant haben. Wer bereits für den kommenden Sommer plant, kann schon jetzt einen Flug nach Antalya (zwei Mal wöchentlich ab April 2019) bei jedem Reisebüro oder direkt bei Corendon buchen.

Presse Info vom 5. 9. 18 Quelle: Pressebüro Stremel

VonManfred Lescovs

Bayern beteiligt sich auch an Mehrkosten in Memmingen

Pressemitteilung Flughafen Memmingen 21.08.2018

Verkehrsministerin Ilse Aigner signalisiert weitere Unterstützung beim Flughafen-Ausbau

Der Flughafen Memmingen kann mit einer erhöhten Förderung seines Ausbaus durch den Freistaat Bayerns rechnen. Am Rande einer CSU-Verkehrskonferenz am Airport signalisierte Bayerns Verkehrsministerin Ilse Aigner (CSU) am Dienstag eine Aufstockung der Mittel, da sich aufgrund steigender Baukosten der Investitionsbedarf erhöht hat.

Schon im Vorfeld hatte Bayerns Ministerpräsident Markus Söder den Flughafen Memmingen als „wichtiges Infrastrukturprojekt für ganz Bayern“, bezeichnet. Ebenso wie Söder erklärte Ilse Aigner am Rande der Konferenz bei einem Vorgespräch zum Thema Flughafenausbau, Mehrkosten würden vom Freistaat anteilsmäßig mitgetragen. Bisher war geplant, dass das Land Bayern von den 17,7 Millionen Euro Baukosten 12,2 Millionen übernehmen wird. Mittlerweile wird mit einem Investitionsvolumen von knapp 21 Millionen Euro gerechnet. Die durch Kapazitätsengpässe bei Baufirmen und die anhaltend gute Baukonjunktur hervorgerufene Verzögerung des Baubeginns trägt maßgeblich zu der Kostensteigerung bei. „Die Unterstützung des Freistaats ist ein wichtiges Signal für uns“, betont Flughafen Geschäftsführer Ralf Schmid. „Dafür sind wir sehr dankbar.“
Im Mittelpunkt des geplanten Ausbaus stehen die Sanierung und Verbreiterung (von 30 auf 45 Meter) der Start- und Landebahn, die Erneuerung der Flughafenbefeuerung, die Optimierung des Instrumentenlandesystems sowie eine Erweiterung der Gepäckhalle.

Text: Pressebüro Stremel

VonManfred Lescovs

Bayern beteiligt sich auch an Mehrkosten in Memmingen

 

Memmingen Airport News

Presse Info 21. 8. 18

Bayern beteiligt sich auch an Mehrkosten in Memmingen

Wirtschaftsministerin Ilse Aigner signalisiert weitere Unterstützung beim Flughafen-Ausbau

Der Flughafen Memmingen kann mit einer erhöhten Förderung seines Ausbaus durch den Freistaat Bayerns rechnen. Am Rande einer CSU-Verkehrskonferenz am Airport signalisierte Bayerns Wirtschaftsministerin Ilse Aigner (CSU) am Dienstag eine Aufstockung der Mittel, da sich aufgrund steigender Baukosten der Investitionsbedarf erhöht hat.

Schon im Vorfeld hatte Bayerns Ministerpräsident Markus Söder den Flughafen Memmingen als „wichtiges Infrastrukturprojekt für ganz Bayern“, bezeichnet. Ebenso wie Söder erklärte Ilse Aigner am Rande der Konferenz bei einem Vorgespräch zum Thema Flughafenausbau, Mehrkosten würden vom Freistaat anteilsmäßig mitgetragen. Bisher war geplant, dass das Land Bayern von den 17,7 Millionen Euro Baukosten 12,2 Millionen übernehmen wird. Mittlerweile wird mit einem Investitionsvolumen von knapp 21 Millionen Euro gerechnet. Die durch Kapazitätsengpässe bei Baufirmen und die anhaltend gute Baukonjunktur hervorgerufene Verzögerung des Baubeginns trägt maßgeblich zu der Kostensteigerung bei. „Die Unterstützung des Freistaats ist ein wichtiges Signal für uns“, betont Flughafen Geschäftsführer Ralf Schmid. „Dafür sind wir sehr dankbar.“

Im Mittelpunkt des geplanten Ausbaus stehen die Sanierung und Verbreiterung (von 30 auf 45 Meter) der Start- und Landebahn, die Erneuerung der Flughafenbefeuerung, die Optimierung des Instrumentenlandesystems sowie eine Erweiterung der Gepäckhalle.

Informationen in Sachen Flughafen-Ausbau aus erster Hand: Airport Geschäftsführer Ralf Schmid (rechts) erläutert Wirtschaftsministerin Ilse Aigner sowie dem CSU-Landtagsabgeordneten Klaus Holetschek (links) und Gebhard Kaiser, Beiratsvorsitzender der Allgäu Airport GmbH & Co. KG, die aktuellen Pläne.

Bild: Flughafen Memmingen

Weitere Informationen unter www.allgaeu-airport.de

Quelle: Flughafen Memmingen

 

VonManfred Lescovs

Flughafen Memmingen landet in der Gewinnzone

Pressemitteilung vom 16.08.2018

2017: Mehr Umsatz und ein Jahresüberschuss

Der Flughafen Memmingen schreibt schwarze Zahlen und konnte im Geschäftsjahr 2017 erstmals einen Jahresüberschuss erzielen. Verantwortlich dafür sind die ständig steigenden Passagierzahlen und die Entschuldung des Unternehmens.
Mit 1.179.875 Fluggästen und einer Steigerung gegenüber dem Vorjahr um 18,37 Prozent erzielte der Flughafen Memmingen 2017 Rekordwerte. Diese wirkten sich auch auf die Bilanz der Flughafen Memmingen GmbH positiv aus. In ihrem ersten Geschäftsjahr erzielte sie Umsatzerlöse in Höhe von 11,6 Mio. Euro. Der Jahresüberschuss beträgt 111.280 Euro. „Auch in den Jahren zuvor haben wir im laufenden Betrieb schwarze Zahlen erwirtschaftet“, erläutert Geschäftsführer Ralf Schmid. „Doch sie wurden vom Schuldendienst der Anfangsjahre stets aufgezehrt.“ Da der Flughafen im Zuge des erfolgten Umbaus der Unternehmensstruktur und aufgrund des Engagements von Gesellschaftern, Kommunen und Gebietskörperschaften nun schuldenfrei ist, habe sich die Situation positiv verändert. „Wir arbeiten mit Gewinn“, fasst Schmid die Situation zusammen. „Dieses Ergebnis zeigt, dass die durchgeführten Maßnahmen der jüngsten Zeit von Erfolg gekrönt waren“, erklärt auch Thilo Butzbach, Vorsitzender des Aufsichtsrates der Flughafen Memmingen GmbH. Die Tatsache, dass darüber hinaus auch die anderen neu gebildeten Besitzgesellschaften, die sich vornehmlich um die Liegenschaften des Airports kümmern, mit Gewinn gearbeitet haben, unterstreiche, so Butzbach, „dass der eingeschlagene Weg der richtige ist.“ Dank gebühre zum einen dem engagierten Flughafen-Team, zum anderen Gesellschaftern und neuen Partnern.
Die Flughafen Memmingen GmbH beschäftigte im Jahr 2017 rund 102 Mitarbeiter, deren Tochtergesellschaft ALLgate GmbH, die für die Passagierabfertigung zuständig ist und den Duty Free Shop betreibt, 48 Mitarbeiter. 19 Beschäftigte zählte zuletzt die Firma Losch Airport Service Allgäu GmbH. Die 40-prozentige Flughafen-Tochter kümmert sich um die Abfertigung der Flugzeuge. Zusätzliche Nachfrage erhielt der lokale Arbeitsmarkt durch die Stationierung einer Ryanair-Maschine, die für 35 neue Jobs vor Ort sorgte. Auch bei Polizei, Zoll und den Reisebüros am Airport entstanden neue Stellen. Ebenso bei der Sicherheits-Gesellschaft Memmingen (SGMM), einer Tochter der Münchner Sicherheits-Gesellschaft, die sich um die Fluggastkontrolle kümmert. Bayerns dritter Verkehrsflughafen erwies sich in den elf Jahren seines Bestehens als Job-Maschine. So entstanden rund 1.700 Arbeitsplätze am Airport selbst und auf dem Konversionsgelände bei Drittunternehmen und branchenfremden Betrieben.

Text: Pressebüro Stremel