Kategorie: Flughafennews

VonManfred Lescovs

Der Bus zum Flieger wurde zur Erfolgsgeschichte

Zehn Jahre Allgäu-Airport-Express: 1,1 Mio. Passagiere

Memmingen. Rund 1.100.000 Fahrgäste und eine zurückgelegte Strecke von über fünf Millionen Kilometer: Das ist die Bilanz des Allgäu-Airport-Express (AAE), der in diesen Tagen sein zehnjähriges Bestehen feiert. Der schnelle Transferbus verkehrt heute bis zu zehn Mal am Tag zwischen dem Flughafen Memmingen und der Landeshauptstadt München und erwies sich neben dem Airport als zweite Erfolgsgeschichte.
Mit einem Kleinbus mit 19 Sitzen und einem Anhänger startete der Mindelheimer Busunternehmer Wolfgang Steber am 29. April 2009 in Kooperation mit dem Flughafen Memmingen die neue Verbindung nach München, auf der allein mittlerweile rund 900.000 Passagiere befördert wurden. „Der Erfolg ließ nicht lange auf sich warten,“ berichtet Wolfgang Steber, „die auf die Flüge abgestimmten Zeiten und der schnelle und bequeme Transport erfreuten sich sofort großer Nachfrage.“ Heute ist der orange Tranfersbus – dem 19-Sitzer folgten bald moderne Reisebusse – nicht mehr aus dem Flughafen-Geschehen wegzudenken. „Für uns ist er die ideale Anbindung an den Großraum München“, erläutert Allgäu Airport Geschäftsführer Ralf Schmid, der vor zehn Jahren zu den Initiatoren der Busverbindung zählte. Sechs Wochen benötigte damals die
Steber-Crew, um aus der Idee eine funktionierende
Transferverbindung zu entwickeln. „Der Bus ist auf dieser
Strecke die beste und ökologischste Alternative und schlägt
selbst die Bahn um Längen“, betont Manuel Steber, seit 2015
Geschäftsführer des Allgäu-Airport-Express. Sein Team umfasst
heute 20 MitarbeiterInnen und verfügt über einen eigenen
Counter am Airport. Gebucht wird vor Ort oder voraus online. Bis
zu zehn Verbindungen am Tag werden je nach Flugplan
durchgeführt. Neben der regulären Linie zwischen
Memmingerberg und München Hauptbahnhof bietet der Allgäu-
Airport-Express zudem individuelle Bus- und Kleinbustransfer zu
allen gewünschten Zielen an.
Schnell, bequem und preiswert: Diesem Credo hat sich der
Allgäu-Airport-Express seit einem Jahrzehnt verschrieben. Die
Busflotte verfügt über jede Menge Komfort. Dazu zählen
komfortable Ledersitze, USB-Ladesteckdose für den Laptop
sowie freies WLAN an Bord.
Die Allgäu-Airport-Express GmbH ist eine 100-prozentige Tochter der
Steber-Tours GmbH Mindelheim. Steber-Tours wurde im Jahre 1927
gegründet. Die Gruppe Steber-Tours GmbH beschäftigt heute rund 350
MitarbeiterInnen und verfügt über einen Fuhrpark von 240 Fahrzeugen mit
vier bis 82 Plätzen in allen Komfortstufen. Die Geschäftsbereiche sind in
Reise- und Linienverkehr mit Groß- und Kleinbussen gegliedert.

Steuern seit zehn Jahren auf Erfolgskurs: Manuel Steber (v.l.), Geschäftsführer
des Allgäu-Airport-Express, Flughafen Geschäftsführer Ralf Schmid und
Busunternehmer Wolfgang Steber
VonManfred Lescovs

Eine neue Brücke in den Nahen Osten

Erstmals ab Oktober: Von Memmingen nach Jordanien

Der Flughafen Memmingen schlägt eine neue Brücke in den Nahen Osten. Denn ab 29. Oktober steht Amman, Jordaniens Hauptstadt, als neues Ziel auf dem Winterflugplan. Zwei Mal pro Woche geht es mit Ryanair nonstop von Memmingen in die Kapitale des Haschemitischen Königreiches, das zahlreiche touristische Höhepunkte zu bieten hat.
Rund vier Millionen Einwohner zählt die Metropolregion Amman. Die Stadt selbst bietet mit dem Archäologischen Museum und dem Römischen Theater attraktive Sehenswürdigkeiten, ist aber auch Ausgangspunkt, um das Land zu erkunden. Zu dessen weltbekannten Höhepunkten zählen Petra, die in rötlichen Fels gehauene Stadt im Süden, die Wüste Wadi Rum und der Berg Nebo. Auch ein Sprung ins Tote Meer gehört zum Pflichtprogramm. „Jordanien ist noch ein touristischer Geheimtipp mit großem Potential“, erläutert Marcel Schütz, Vertriebsleiter des Flughafen Memmingen. Süddeutschland erhalte damit eine attraktive Brücke in den Nahen Osten. Und der nächste Winterflugplan, der vor kurzem erst um das neue Ziel Lissabon erweitert wurde, biete somit wieder zahlreiche spannende Reiserouten. Nach Amman geht es künftig stets am Dienstag und am Samstag.
Deutsche Staatsangehörige benötigen nach Auskunft des
Auswärtigen Amtes zur Einreise nach Jordanien ein Visum, das vorab
bei der Botschaft des Königreichs Jordanien in Berlin beantragt
werden kann, aber auch am Flughafen Queen Alia International
ausgestellt wird. Zum Zeitpunkt der Einreise nach Jordanien muss der
Pass noch eine Mindestgültigkeit von sechs Monaten haben.
Tickets für die neuen Flüge sind bereits buchbar.

VonManfred Lescovs

Passagier-Rekord am Airport Memmingen

Neuer Spitzenwert: 7.900 Fluggäste am Oster-Samstag

Der Flughafen Memmingen meldet einen neuen Passagier-Rekord. Noch nie in der fast zwölfjährigen Geschichte des Airports wurden an einem Tag so viele Passagiere abgefertigt wie am vergangenen Oster-Samstag.
Schon in den Tagen zuvor lagen die täglichen Passagierzahlen über 7.000. Der Oster-Samstag jedoch brach alle Rekorde: 7.900 Fluggäste starteten oder landeten am Flughafen Memmingen. Insgesamt wurden an diesem Datum 21 Flüge mit je einem Start und einer Landung abgefertigt. „Ich muss unserer Mannschaft ein großes Kompliment aussprechen“, sagt Airport Geschäftsführer Ralf Schmid. „Das war eine echte Kraftanstrengung, jeder hat sein Bestes gegeben.“ Dass an solchen Spitzentagen die eine oder andere nicht geplante Wartezeit auftrete, könne nicht vermieden werden. „Hier erreichen wir unsere Kapazitätsgrenze“, betont Schmid. Die geplante Erweiterung der Gepäckhalle werde bald Abhilfe schaffen. Empfehlenswert sei es auch, seinen Parkplatz am Flughafen vorab online zu bestellen.
Weitere Informationen unter www.allgaeu-airport.de

VonManfred Lescovs

Rumänien steht nun mit fünf Zielen auf dem Flugplan

Jetzt geht es drei Mal pro Woche nach Bukarest

Nummer 5 ging heute (2.4.) an den Start, Nummer 6 folgt im Juni: Kein anderes osteuropäisches Land ist auf dem Memminger Flugplan umfangreicher vertreten als Rumänien, das bald auf sechs Strecken erreicht werden kann. Seit heute geht es wieder nonstop in die Hauptstadt Rumäniens. Bukarest wird dann drei Mal wöchentlich von der Fluggesellschaft Wizz Air angeflogen. Am 17. Juni folgt die Stadt Suceava.
Wer aus Bayern auf dem Luftweg nach Ost-Europa möchte, kommt am Flughafen Memmingen schon lange nicht mehr vorbei. Insgesamt 24 Flugziele in den Ländern des ehemaligen Ostblocks werden von den Fluggesellschaften Wizz Air, Ryanair und Pobeda in diesem Sommer angeflogen. Mit der knapp zwei Millionen Einwohner zählenden Hauptstadt Rumäniens ist nun auch das politische, wirtschaftliche und kulturelle Zentrum des Landes dabei vertreten. Zudem wurden Rumänien-Flüge erweitert. Sibiu und Temeswar werden nun im Sommer je fünf Mal pro Woche bedient.
Einst aufgrund der neubarocken Architektur, die dem französischen Einfluss entstammt, auch das „Paris des Ostens“ genannt, ist Bukarests heutiges Stadtbild von einer vielfältigen Architektur mit einem bunten Stilgemisch geprägt. Wizz Air fliegt nun drei Mal pro
Woche – am Dienstag, Donnerstag und am Samstag – von Memmingen nach Bukarest, das im Jahr 2012 schon einmal zum Streckennetz zählte. Nach Sibiu, Cluj-Napoca, Temeswar und Tirgu Mures ist die Metropole aktuell das fünfte rumänische Flugziel ab Memmingen, das ebenso wie viele andere Osteuropa-Strecken von Urlaubern, Geschäftsreisenden und Besuchern von Freunden und Verwandten genutzt wird, wie von in Süddeutschland arbeitenden Fachkräften. Der Bukarester Flughafen Henri Coandă in Otopeni liegt rund 20 Kilometer nördlich der Stadt und ist mit zwei Express-Buslinien mit dem Zentrum verbunden. Ab 17. Juni geht es mit Wizz Air zwei Mal wöchentlich nach Suceava, dem Zentrum der rumänischen Bukowina.
Weitere Informationen unter www.allgaeu-airport.de

Herzliche Begrüßung in Memmingen: Der Erstflug nach Bukarest startete heute planmäßg.
Bild: Flughafen Memmingen
VonManfred Lescovs

Der neue Flugplan schlägt alle Rekorde

Flughafen Memmingen bietet erstmals 52 Linienflüge in Europa, Asien und Afrika

Mit der Rekordzahl von 52 Linienverbindungen und weiteren Charterflügen startet der Flughafen Memmingen in die Sommersaison. Neu im Flugplan, der am kommenden Sonntag in Kraft tritt, sind Bukarest und Suceava in Rumänien, Ohrid in Nord-Mazedonien und die albanische Hauptstadt Tirana. Ein Comeback feiert Chania auf Kreta.
Das aktuelle Streckennetz ab Memmingen erstreckt sich mittlerweile weit über Europa hinaus. Zu den seit Jahren geflogenen „Klassikern“ wie London, Dublin und Palma de Mallorca gesellen sich auch Destinationen in Nordafrika und Asien. „Unser Mix wird immer vielfältiger und bunter“, betont Airport Geschäftsführer Ralf Schmid. „Aus diesem Strauß kann sich jeder sein Wunschziel aussuchen.“ Mit 52 regelmäßig angeflogenen Reisezielen erreiche der Airport einen neuen Rekordwert. Unter anderem ist die zweite Maschine, die Ryanair mit Beginn des Sommerflugplans vor Ort in Memmingen stationiert, dafür verantwortlich. Weiter ansteigend ist auch der Incoming-Anteil, also die Zahl jener Gäste, die aus dem Ausland nach Memmingen fliegen, um in Süddeutschland, Österreich oder der Schweiz Verwandte zu besuchen, Urlaub zu machen, zu studieren oder zu arbeiten. „So gelingt es uns“, ergänzt Schmid, „Familien in Europa zu verbinden.“
Dies trifft insbesondere auf die 24 Strecken nach Osteuropa zu. Ab 2. April geht es nonstop in die Hauptstadt Rumäniens. Bukarest wird dann drei Mal wöchentlich von der Fluggesellschaft Wizz Air angeflogen. Am 1. Juli startet der erste Flug von Memmingen nach Ohrid in Nord-Mazedonien. Auch Albaniens Hauptstadt Tirana ist ab 1. September mit Wizz Air am Mittwoch und am Sonntag erreichbar. Bereits ab 17. Juni geht es nach Suceava, dem sechsten Ziel in Rumänien. Drei Mal wöchentlich fliegt Wizz Air in die Stadt, die als das Zentrum der rumänischen Bukowina gilt. Ab 3. April geht es jeden Mittwoch und jeden Sonntag nonstop von Memmingen in die Hafenstadt Chania an der Nordwestküste Kretas. Obendrein wurden auf mehreren bestehenden Strecken die Frequenzen aufgrund großer Nachfrage erhöht.
Sommerzeit ist Charterzeit. So fliegt ab 28. April der Korsika-Experte Rhomberg wieder jeden Sonntag zwei Mal auf die Mittelmeerinsel. Amos Reisen bietet Flüge nach Neapel. Beide Ziele übernimmt die österreichische Fluggesellschaft Peoples an. Das ägyptische Hurghada, das touristische Zentrum am Roten Meer, ist ab Memmingen für Kunden von FTI, Europas viertgrößtem Reiseveranstalter, nonstop erreichbar. Corendon Airlines bringt ab Mitte April jede Woche wieder Urlauber von Memmingen ins türkische Ferienparadies Antalya. Neu im Bereich einmaliger Sondercharter sind Lamezia Terme in Italien und die Kanalinsel Jersey. Beide Ziele bietet der Veranstalter Globalis Erlebnisreisen ab Memmingen an. Das Bayerische Pilgerbüro legt wieder für die Zeit von 13. bis 17. Juni eine Sonderreise nach Lourdes ab Memmingen auf.
Keinen Flugbetrieb gibt es in Memmingen vom 17. bis 30. September. In dieser Zeit wird die Start- und Landebahn im Zuge der Ausbauarbeiten verbreitert, und der Airport bleibt geschlossen. Ryanair hat in dieser Zeit alle Verbindungen von und nach Memmingen gestrichen, Wizz Air und einige Charterflieger weichen auf andere Flughäfen aus.
Den gesamten Flugplan mit allen Zielen und Zeiten bietet die Flughafen-Website unter https://www.allgaeu-airport.de/flugziele

VonManfred Lescovs

Nächtlicher Besuch am Airport

Bayerns Bau- und Verkehrsminister informiert sich am Flughafen Memmingen über den Stand der Ausbauarbeiten

Prominenter Besuch auf der Nachtbaustelle am Flughafen Memmingen: Vor Ort informierte sich Bayerns Bau- und Verkehrsminister Dr. Hans Reichhart über den Stand der Arbeiten. Gemeinsam mit dem Memminger Landtagsabgeordneten Klaus Holetschek, der auch als Vorsitzender des Tourismusverbands Allgäu/Bayerisch-Schwaben fungiert, erlebte er zu später Stunde, was sich vor Ort tut, wenn der Flugbetrieb ruht. Flughafen Geschäftsführer Ralf Schmid erläuterte den nächtlichen Besuchern, worauf es bei dieser nicht alltäglichen Baustelle ankommt. „Der Flugbetrieb am nächsten Morgen darf nicht beeinträchtigt werden“, berichtet er. Deshalb müsse nach jeder Nachtschicht der Flughafen rechtzeitig ab 6 Uhr wieder betriebsbereit sein. In einem ersten Schritt werden nun Kabelgräben neben der Start- und Landebahn für das Leerrohrsystem und somit für die zukünftige neue Flughafenbefeuerung ausgehoben. Demnächst folgen die Elektroarbeiten für die technische Ausrüstung der Flughafenbefeuerung und -steuerung. Herzstück des Projekts ist die Verbreiterung der Start- und Landebahn von 30 auf 45 Meter, die in der Zeit vom 17. bis 30. September durchgeführt wird. Dann findet kein Flugbetrieb statt. Neben der Sanierung und Verbreiterung der Start- und Landebahn und der Erneuerung des Instrumentenlandesystems werden auch die Gepäckhalle erweitert,
Vorfeldflächen vergrößert und ein Regenrückhaltebecken gebaut. Mit
einem Abschluss der gesamten Arbeiten ist im Jahr 2020 zu
rechnen. Minister Reichhart unterstrich vor Ort, welche Rolle
Memmingen als dritter bayerischer Verkehrsflughafen für den
Tourismus und die Wirtschaft der Region spiele.
Informationen über die Ausbaumaßnahmen und die laufenden
Fortschritte unter: https://flymemmingen.de/ausbaumassnahmen/

Zu Gast am Airport: Bayerns Bau- und Verkehrsminister Dr. Hans
Reichhart (links) besuchte die Nachtbaustelle. Vor Ort informierten
ihn (v. l.) Hans-Peter Groll von der ausführenden Baufirma Kutter,
MdL Klaus Holetschek, Flughafen Geschäftsführer Ralf Schmid und
Michael Schilling, stellvertretender Aufsichtsrats- und
Beiratsvorsitzender der Flughafen Memmingen GmbH und der Allgäu
Airport GmbH & Co. KG.

Bilder: Maximilian Mair

VonManfred Lescovs

Nun bereits sechs Flugziele in Rumänien

Ab 17. Juni von Memmingen nach Suceava

Seine Osteuropa-Kompetenz baut der Flughafen Memmingen weiter aus: Ab 17. Juni bietet er mit der Stadt Suceava bereits ein sechstes Ziel in Rumänien und insgesamt 23 Strecken von und nach Osteuropa.

Drei Mal wöchentlich – am Montag, Mittwoch und Freitag – wird die Fluggesellschaft Wizz Air Memmingen mit der rund 90.000 Einwohner zählenden Stadt verbinden. Sie gilt als das Zentrum der rumänischen Bukowina und beheimatet unter anderem eine 1990 gegründete Universität und mehrere Museen. Zu markanten Bauten des Stadtbildes zählen die Burg der Moldaufürsten aus dem 15. Jahrhundert, die Mirăuți-Kirche und das Kloster Zamca der armenischen Kolonie. Die Bukowina wurde im 19. Jahrhundert auch durch Siedler aus Schwaben geprägt. Heute gehört die nördliche Hälfte der Region zur Ukraine, die südliche zu Rumänien. Hier liegen auch die bekannten Moldauklöster, die zum Weltkulturerbe der UNESCO zählen. Die Bukowina gehörte bis 1918 zur Habsburgermonarchie. Der Bezirk Schwaben unterhält seit 1997 eine Partnerschaft mit beiden Teilen der rumänisch-ukrainischen Grenzregion der Bukowina.

Nach Sibiu, Cluj-Napoca, Temeswar, Tirgu Mures und der ab 2. April auf dem Flugplan stehenden Hauptstadt Bukarest ist Suceava nun das sechste rumänische Flugziel ab Memmingen. „Wie auf allen Osteuropa-Flügen rechnen wir auch auch auf dieser Strecke mit einem Passagier-Mix aus Urlaubern, Geschäftsreisenden und Besuchern von Freunden und Verwandten“, erläutert Flughafen Vertriebsleiter Marcel Schütz. Noch heute bestehen zahlreiche verwandtschaftliche Beziehungen zwischen der Region und Süddeutschland.

Tickets sind bereits bei Wizz Air erhältlich.

Weitere Informationen unter www.allgaeu-airport.de

VonManfred Lescovs

Nachtschicht am Airport

Am Flughafen Memmingen beginnen die Ausbauarbeiten
Wenn es Nacht wird am Flughafen Memmingen und der Flugverkehr ruht, kommt dennoch manches in Bewegung. Dann rollen Bagger und anderes Baugerät an. An Bayerns drittem Verkehrsflughafen haben nämlich soeben die angekündigten Ausbauarbeiten begonnen.
Bis zu vier Baukolonnen heben nun in einem ersten Schritt Kabelgräben neben der Start- und Landebahn für das Leerrohrsystem und somit für die zukünftige neue Flughafenbefeuerung aus. „Dabei muss auf die bestehende Infrastruktur wie Rollwege und Rollwegbeschilderung Rücksicht genommen werden, damit nach jeder Nachtschicht der Flughafen rechtzeitig ab 6 Uhr wieder betriebsbereit ist“, erläutert Airport Geschäftsführer Ralf Schmid. Parallel werden die Fundamente für die neuen Stationen der Befeuerung sowie der Notstromversorgung erstellt. Ab April folgen dann die Elektroarbeiten für die technische Ausrüstung der Flughafenbefeuerung und -steuerung.
Herzstück des Projekts ist die Verbreiterung der Start- und Landebahn von 30 auf 45 Meter. Die ursprünglichen Pläne, auch diese Arbeiten nachts durchzuführen, wurden, wie berichtet, nach reiflicher Überlegung verworfen. „Deshalb werden wir die
notwendigen Asphaltierungsarbeiten der Start- und Landebahn innerhalb von 14 Tagen durchziehen“, betont Flughafen Geschäftsführer Ralf Schmid. Aus diesem Grund bleibt der Airport in der Zeit vom 17. bis 30. September geschlossen. Mit den betroffenen Fluggesellschaften wurden im Vorfeld Gespräche geführt. Ryanair hat in dieser Zeit alle Verbindungen von und nach Memmingen gestrichen, Wizz Air und einige Charterflieger weichen auf andere Flughäfen aus.
Finanzielle Unterstützung erhält der Flughafen durch den Freistaat Bayern, der von den bisher geplanten 17,7 Millionen Euro Baukosten 12,2 Millionen übernehmen wird. Die insbesondere durch Kapazitätsengpässe bei Baufirmen und die anhaltend gute Baukonjunktur hervorgerufene Verzögerung des Baubeginns führte jedoch zu Kostensteigerungen um rund 20 Prozent. Auch diese werden, so unterstrich Ministerpräsident Söder beim ersten Spatenstich im Oktober letzten Jahres, vom Freistaat in Teilen mitgetragen.
Neben der Sanierung und Verbreiterung der Start- und Landebahn und der Erneuerung des Landesystems werden auch die Gepäckhalle erweitert, Vorfeldflächen vergrößert und ein Regenrückhaltebecken gebaut. Mit einem Abschluss der gesamten Arbeiten ist im Jahr 2020 zu rechnen.
Weitere Informationen unter www.allgaeu-airport.de
Baubeginn am Flughafen Memmingen: In einem ersten Schritt werden nun Kabelgräben neben der Start- und Landebahn ausgehoben – wenn der Flugbetrieb ruht.
Bild: Flughafen Memmingen

VonManfred Lescovs

Ab Oktober nach Lissabon

Flughafen Memmingen verfügt nun über drei Strecken nach Portugal und bietet spannende Reisemöglichkeiten

Lissabon heißt das neueste Flugziel des Flughafen Memmingen. Ab 31. Oktober geht es zwei Mal pro Woche nonstop von Memmingen in die portugiesische Hauptstadt. Zusammen mit den bereits bestehenden Verbindungen nach Porto und Faro ergeben sich interessante Reisemöglichkeiten.

Lisboa, wie der Portugiese seine Hauptstadt nennt, wird mit Beginn des Winterflugplans ab Memmingen am Donnerstag und am Sonntag von der Fluggesellschaft Ryanair angeflogen. Die rund 500.000 Einwohner zählende Hauptstadt des Landes sowie des gleichnamigen Regierungsbezirks liegt an einer Bucht der Flussmündung des Tejo und verfügt über zahlreiche Sehenswürdigkeiten und Attraktionen. Der internationale Flughafen Lissabon-Portela ist gerade mal sechs Kilometer nördlich vom Zentrum entfernt.

„Mit Lissabon runden wir unser Portugal-Angebot sinnvoll ab“,. erläutert Flughafen Vertriebsleiter Marcel Schütz. Denn bereits bisher bestehen Verbindungen nach Porto im Norden und nach Faro im Süden an der Algarve-Küste. „Mit der Lissabon-Strecke lassen sich attraktive Reisekombinationen und -möglichkeiten verwirklichen“, erklärt Schütz. So könne nun ein Städtetripp in die Landeshauptstadt mit einem Badeurlaub an der Algarve verbunden werden. Porto im Norden verfügt über seinen ganz eigenen Reiz und kann am End- oder Ausgangspunkt einer Portugal-Rundreise stehen.

Das ständig wachsende Streckennetz des Flughafen Memmingen wurde vor kurzem erst um Flüge nach Ohrid in Nord-Mazedonien und nach Tirana, der Hauptstadt Albaniens, erweitert, die ab 1. September von Wizz Air zwei Mal pro Woche angeflogen wird.

Tickets für die neuen Flüge sind bereits buchbar.

www.allgaeu-airport.de

VonManfred Lescovs

Flughafen Memmingen liefert auch 2018 neue Rekordzahlen

1.492.553 Passagiere bedeuten ein Plus von 26,5 Prozent


Der Flughafen Memmingen setzt seine Erfolgsgeschichte fort und vermeldet für das abgelaufene Jahr einen neuen Passagier-Rekord: 1.492.553 Fluggäste entschieden sich 2018 für Bayerns dritten Verkehrsflughafen, was einem Plus von 26,5 Prozent entspricht. Auch in diesem Jahr rechnen die Verantwortlichen mit einem zweistelligen Wachstum.
Endete das Geschäftsjahr 2017 mit dem Rekordwert von 1.179.875 Fluggästen, so legte 2018 noch einmal kräftig zu. 1.492.553 Passagiere flogen in den vergangenen zwölf Monaten von und nach Memmingen. Das entspricht einer Steigerung gegenüber dem Vorjahr um 26,5 Prozent. Insgesamt sieben Luftverkehrsgesellschaften flogen Memmingen im Linien- und Charterflugbetrieb an und bedienten dabei 50 Zielorte in Europa, Afrika und Asien „Mit diesem Erfolg ernten wir die Früchte erfolgreicher und harter Arbeit“, betont Airport Geschäftsführer Ralf Schmid. „Der Flughafen Memmingen ist eine Erfolgsgeschichte mit Fortsetzungscharakter“, erklärt er bei der Vorstellung der aktuellen Zahlen. Dank gebühre dafür in erster Linie der engagierten Mannschaft des Flughafens, die das ständig steigende Passagieraufkommen hervorragend bewältige. Ebenso den bestehenden und neuen Gesellschaftern, die durch ihre Mitwirkung bei der organisatorischen Neuausrichtung des Airports wichtige Weichen gestellt hätten. Großen Anteil am Erfolg verzeichneten laut Schmid zudem die Fluggesellschaften, die ihr Angebot in Memmingen auch im letzten Jahr kontinuierlich ausgebaut haben. „Unsere Partner-Airlines setzen auf Memmingen, weil es hier für sie einfach passt.“ Fast jede neue Strecke erfreue sich sofort großer Beliebtheit.
Eine erneute Bestätigung des Memminger Erfolgskurses lieferte vor Kurzem die Fluggesellschaft Ryanair. Nachdem sie bereits 2017 den Flughafen zur Basis erklärt und ein Flugzeug vor Ort stationiert hatte, wird sie mit Beginn des Sommerflugplans 2019 Ende März eine zweite Maschine in Memmingen einsetzen. Sie wird dazu beitragen, bestehende Strecken auszubauen und neue zu etablieren. So geht es ab 3. April wieder zwei Mal wöchentlich nach Chania auf Kreta. Im Sommer gibt es sechs Flüge pro Woche nach Palma de Mallorca. Obendrein sorgt sie für angenehmere Flugzeiten, da viele Ziele nun zuerst ab Memmingen angeflogen werden. Die Zahl der vor Ort stationierten Ryanair-Mitarbeiter wird sich von bisher 35 annähernd verdoppeln.

Für das laufende Jahr rechnet der Flughafen Memmingen mit 1,65 Millionen Passagieren. Das entspricht einem weiteren Wachstum von rund zehn Prozent im Vergleich zu 2018. Das Plus fiele um 65.000 Passagiere größer aus, würde nicht die Verbreiterung der Start- und Landebahn im September eine zweiwöchige Schließung des Airports erfordern.
Das Flugziel mit den meisten Passagieren ist erneut London Stansted. Auf den weiteren Plätzen Sofia, Kiew und Palma de Mallorca. Insgesamt kam es zu 22.508 Flugbewegungen, was einem Plus von 9,2 Prozent im Vergleich zum Vorjahr (20.620) entspricht. Im aktuellen Winter und dem am 31. März beginnenden Sommerflugplan sind zurzeit 50 Flugziele mit acht Airlines buchbar.
www.allgaeu-airport.de